Grad-Tage
Messwerte von Lackenbach 313m ü. NN am Mittwoch, 22. Februar 2012 um 17:20
 
Aktuelles Jahr Anzahl Tage Vorjahr Anzahl Tage
Hitzetage (Tmax >= 30°C) 0 Hitzetage (Tmax >= 30°C) 8
Sommertage (Tmax >= 25°C) 0 Sommertage (Tmax >= 25°C) 55
Kältetage (Tmax < 10°C) 53 Kältetage (Tmax < 10°C) 130
Frostage (Tmin <= 0°C) 42 Frostage (Tmin <= 0°C) 105
Eistage (Tmax < 0°C) 14 Eistage (Tmax < 0°C) 13
       
Aktuelles Jahr Datum Vorjahr Datum
Letzter Frosttag 22.02.2012 Letzter Frosttag 06.05.2011
Erster Frosttag - - - Erster Frosttag 16.10.2011
       
Aktuelles Jahr Anzahl Grad-Tage Vorjahr Anzahl Grad-Tage
Heizgradtage 1148,2 Heizgradtage 3228,9
Kühlgradtage 0,0 Kühlgradtage 147,1
Wachstumsgradtage 1,7 Wachstumsgradtage 2232,6
       
Grünlandtemperatur
Die Grünlandtemperatur-Summe von 40,7 wurde am 22.02.2012 ermitelt.
 
Kältesumme
Zwischen 1. November und 31. März wurde bereits eine Kältesumme von 169,5 erreicht.
 
Weltkarte der monatlichen langfristigen Mittelwerte der Oberflächen-/Lufttemperatur
Grafik Oberflächen-Lufttemperatur




Frosttage/Eistage
Ein Frosttag ist die meteorologisch-klimatologische Bezeichnung für einen Tag, an dem das Minimum der Lufttemperatur unter 0°C liegt. Gemessen wird in einer Standard-Wetterhütte in 2 m Höhe. Liegt an diesem Tag jedoch auch das Maximum der Lufttemperatur, die Tageshöchsttemperatur, unter 0°C, so spricht man zusätzlich von einem Eistag, wobei man die Frosttage, die keine Eistage sind, als Frostwechseltag bezeichnet.

Grünlandtemperatur
Für die Landwirtschaft ist das Erreichen der Grünlandtemperatur(-summe) von 200° C ein wichtiger Indikator. Ist eine Summe von 200 erreicht, kann mit der Feldarbeit begonnen werden. Ab diesem Zeitpunkt kann der Boden wieder optimal Stickstoff aufnehmen und umsetzten.
Berechnung:
Alle positiven Tagesmittel im Januar werden addiert und mit 0,50 multipliziert.
Alle positiven Tagesmittel im Februar werden addiert und mit 0,75 multipliziert.
Alle positiven Tagesmittel im März werden addiert.
Alle positiven Tagesmittel im April werden addiert.

Heizgradtage (Europäische Berechnung)
Heizgradtage sind ein Maß für den Einfluss des Klimas auf den Heizenergieverbrauch eines Gebäudes. Heizgradtage können beispielsweise zur Beurteilung des Energieverbrauchs einer Heizungsanlage verwendet werden. Heizgradtage sind die Differenz zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der mittleren Außentemperatur eines Tages, falls diese Außentemperatur unter einer angenommenen Heizgrenze liegt.
Beispiel: gewünschte Raumtemperatur 20°C, angenommene Heizgrenze 12°C.
* erster Tag: mittlere Außentemperatur 5,6°C. Dieser Tag ist ein Heiztag. Heizgradtage: 20°C - 5,6°C = 14,4 Kd (die Einheit [Kd] bedeutet Kelvintage).
* zweiter Tag: mittlere Außentemperatur 13,5°C. Dieser Tag ist kein Heiztag. Darum gibt es auch keine Heizgradtage.
Für den Jahreswert werden sämtliche Heizgradtag-Werte addiert.

Kältesumme
Die Kältesumme eines Winters oder Monats erhält man, indem man alle Beträge negativer Tagesmitteltemperaturen (Temperaturen unter 0°C) aufsummiert.
Dieser statistische Wert wird oft im Zusammenhang mit dem Gefrierverhalten von Seen herangezogen.
Um die Strenge eines Winters zu beurteilen, bildet man eine Summe aller negativer Tagesmitteltemperaturen von November bis März.
Dabei liefert das Ergebnis folgende Aussage über den Winter:
Summe < 100 = sehr milder Winter
Summe 100-200 = normaler Winter
Summe 201-300 = mäßig strenger Winter
Summe 301-400 = strenger Winter
Summe > 400 = sehr strenger Winter


Kühlgradtage

Berechnung: Liegt der Temperatur-Mittelwert des Tages über dem Basiswert (18°C) wird die Differenz vom aktuellen Mittelwert zum Basiswert zu den Kühlengradtagen addiert.

Wachstumsgradtage
Wachstumsgradtage sind eine heuristische Berechnung in der Phänologie. Sie werden von Landwirten und Gärtnern verwendet, um das Datum, wann eine Pflanze blüht oder Getreide reift, vorauszusagen.
Wenn keine extremen Bedingungen wie außersaisonale Dürre oder Krankheiten auftreten, wachsen Pflanzen in einer kumulativen Weise, die stark durch die Umgebungstemperatur beeinflußt wird. Wachstumsgradtage berücksichtigen Aspekte des lokalen Wetters und ermöglichen Gärtnern, dass Eintreffen der Pflanzenreife vorherzusagen (oder es in Gewächshäusern gar zu steuern).
Berechnung: Liegt der Temperatur-Mittelwert des Tages über dem Basiswert (5°C) wird die Differenz vom aktuellen Mittelwert zum Basiswert zu den Wachstumsgradtagen addiert.



Quellen: Wikipedia
www.lackenbachwetter.at Alle Daten stammen von einer privaten Wetterstation und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit.